пятница, 15 февраля 2008 г.

FK Moskau


FK Moskau

Der FK Moskau (russisch Футбольный клуб Москва, Futbolny Klub Moskwa) ist ein Fußballverein aus der russischen Hauptstadt Moskau.

Der Verein trägt seine Heimspiele im Eduard-Strelzow-Stadion aus.

Geschichte [Bearbeiten]

Der Klub wurde 1997 gegründet und trug bisher folgende Namen:
Torpedo-SIL (1997–2002)
Torpedo Metallurg (2003–2004)
FK Moskau (seit 2004)

Der Verein wurde vom SIL-Automobilkonzern als Torpedo gegründet, nachdem dieser Konzern Anfang der 1990er-Jahre seine gleichnamige und heute immer noch den Namen Torpedo tragende Mannschaft verkauft hatte. Daher gab es bis 2004 zwei Moskauer Mannschaften in der Premjer-Liga mit dem Namen Torpedo, zu unterscheiden nur durch den Namenszusatz SIL bzw. Metallurg. 2003 verkaufte SIL die Mannschaft an einen Metallkonzern, so dass der Namenszusatz SIL durch Metallurg ersetzt wurde. Nach einem erneuten Verkauf, diesmal an die Stadt Moskau, wurde die Mannschaft im Sommer 2004 schließlich zu FK Moskau.

Torpedo Moskau


Torpedo Moskau

Der FK Torpedo Moskau (russisch ФК Торпедо Москва) ist ein Fußballverein aus der russischen Hauptstadt Moskau im Stadtviertel Luschniki.

Der Verein trägt seit Mitte der 1990er Jahre seine Heimspiele im UEFA-Fünfsternestadion Olympiastadion Luschniki aus, das wegen der relativ geringen Beliebtheit der Mannschaft bei den Moskauer Fußballfans (hinter Spartak, ZSKA und Lok lediglich Nr. 4 bis 5 in Moskau) stark überdimensioniert ist. 2006 wurde der Verein nur Vorletzter der russischen Meisterschaft und muss daher in der Saison 2007 am Spielbetrieb der 1. Division, der zweithöchsten Spielklasse, teilnehmen.
Geschichte [Bearbeiten]

Der Klub wurde 1924 gegründet und trug bisher folgende Namen:
Proletarskaja kusniza (Proletarische Schmiede) (1924–1931)
AMO (1931–1932)
ZIS (1933–1935)
Torpedo (1936–1995)
Torpedo-Luschniki (1996–1997)
Torpedo (seit 1998)

Die Schwarz-Weißen hatten ihre erfolgreichste Zeit in den 1950er- und 1960er-Jahren, als Eduard Strelzow (der „russische Pelé“) bei ihnen spielte. Der Verein gewann 3 Sowjetische Meistertitel (1960, 1965, Herbst 1976) und 6 Sowjetische Pokalbewerbe (1949, 1952, 1960, 1968, 1972, 1986). Der letzte nationale Titel war der Pokalsieg 1993. Torpedo erreichte bisher 3-mal das Viertelfinale in Europapokal-Bewerben. Die Mannschaft war während der Sowjetzeit die Werksmannschaft der SIL/ЗиЛ-Automobilwerke und spielten im Torpedo-Stadion, nach dem Zusammenbruch der UdSSR verkaufte SIL die Mannschaft. Nachdem SIL 1997 eine neue Mannschaft Torpedo Moskau ins Leben rief, gab es eine Zeit lang in Moskau zwei Mannschaften mit dem Namen Torpedo, wobei die neue Mannschaft (heute FK Moskau) bis 2002 den Beinamen SIL und danach Metallurg trug.

Lokomotive Moskau


Lokomotive Moskau

Lokomotive Moskau (russisch Локомотив Москва / Lokomotiw Moskwa) ist ein Fußballverein aus der russischen Hauptstadt Moskau. Die Vereinsfarben sind Rot-Weiß-Grün.
Die Mannschaft wurde am 12. August 1923 als „KOR“ (Klub der Oktoberrevolution) von den stärksten Fußballern der Eisenbahn aus dem Umkreis von Moskau gegründet. 1935 wurde der „KOR“ in eine freiwillige Sportlergemeinschaft der Eisenbahner – „Lokomotive“ – umbenannt. Diese Mannschaft vertrat nicht mehr den ganzen Umkreis von Moskau, sondern gehörte zur Stadt Moskau. In die Mannschaft kamen dann die besten Spieler des „KOR“.

Das erste Pflichtspiel in der Fußballmeisterschaft der UdSSR bestritt Lokomotive Moskau am 22. Mai 1936 gegen Dynamo Leningrad. In diesem Jahr gewann Lokomotive den Pokal der UdSSR.

Lokomotive Moskau spielt im Zentralstadion Lokomotive mit 33.979 Plätzen und ist eine der wenigen Mannschaften, die ein eigenes Fußballinternat besitzen.

In der Saison 2005 erreichte Lokomotive hinter ZSKA Moskau und Spartak Moskau den 3. Rang und spielte damit in der Saison 2006/07 im UEFA-Pokal. In der Vorsaison schied der Verein im gleichen Wettbewerb in der dritten Runde gegen den späteren Sieger FC Sevilla aus. 2007/08 schaffte es Lokomotive Moskau in die Gruppenphase des UEFA-Pokals.

Erfolge [Bearbeiten]
2× Meister (Russland): 2002, 2004
2× Pokalsieger (UdSSR): 1936, 1957
5× Pokalsieger (Russland): 1996, 1997, 2000, 2001, 2007
2× Supercup (Russland): 2003, 2005
1× GUS-Pokal: 2005

Zenit St. Petersburg

Zenit St. Petersburg

Der FK Zenit St. Petersburg (russisch ЗАО Футбольный клуб Зенит Санкт-Петербург / SAO Futbolny klub Senit Sankt-Peterburg) ist ein russischer Fußballverein aus Sankt Petersburg. Sein Heimstadion ist das Petrowski-Stadion auf der gleichnamigen kleinen Insel in der Malaya Newa.
sehr beliebter Fußballklub. 1938 spielte Zenit erstmals in der höchsten sowjetischen Liga.

Erfolge [Bearbeiten]

Zenit nahm in folgenden Jahren an europäischen Wettbewerben teil:
UEFA Champions League: 1985/86
UEFA-Pokal: 1981/82, 1987/88, 1989/90, 1999/00, 2002/03, 2004/05, 2005/06
UEFA Intertoto Cup: 2000

In der Sowjetunion wurden folgende Erfolge errungen:
Sowjetischer Meister: (1) (1984)
Sowjetischer Pokalsieger: (1) (1944)
Sowjetischer Pokalfinalist: (2) (1939, 1984)


In Russland wurden folgende Erfolge errungen:
Russischer Meister: (1) (2007)
Russischer Pokalsieger: (1) (1999)
Russischer Pokalfinalist: (1) (2002)
Russischer Vize-Meister: (1) (2003)
Russischer Ligapokalsieger: (1) (2003)

Geschichte [Bearbeiten]

Im Mai 1925 wurde im Leningrader Stalin-Metallwerk eine Fußballmannschaft gegründet, von der sich die Geschichte des Vereins ableitet.

In den ersten Jahren ihres Bestehens nahm die Mannschaft nur an den Bezirksligen teil. Nachdem sich die Mannschaft des Metallwerkes verstärkt hatte (nach Stärkung und Stabilisierung der Mannschaft), nahm sie unter dem Namen LMZ (Leningrader Metallwerk) zum ersten Mal an der Stadtmeisterschaft teil. Kurz vor der Austragung der Klubmeisterschaften der UdSSR 1936 bekam der Sportklub den Namen Stalinez Leningrad (deutsch Staliner).

Während der ersten drei Saisonen der UdSSR-Meisterschaft spielte Stalinez lediglich in der Gruppe B (2. Liga). 1938 jedoch stieg das Team aus Leningrad in die Gruppe A (1. Liga des sowjetischen Fußballs) auf. Im Jahr darauf spielte Stalinez im UdSSR-Pokalfinale gegen Spartak Moskau – eine Mannschaft, die damals in der Sowjetunion als unbesiegbar galt – und verlor mit 1:3. Wiederum ein Jahr später wurde der Verein in Zenit Leningrad umbenannt.

Im Jahre 1944, noch während des Zweiten Weltkrieges also, gewannen die Leningrader zum ersten Mal den UdSSR-Pokal. Damit wurde Zenit der erste nichtmoskowitische Verein, der diesen Pokal gewann (im Finale 2:1 gegen ZDKA (heute ZSKA Moskau). Der Sieg hatte eine große Bedeutung für die ganze Stadt, zumal sie erst wenige Monate zuvor durch die Rote Armee von der Blockade der Wehrmacht befreit worden war.

Größere Erfolge errang der Verein dann erst wieder ab dem Ende der 70er Jahre. Seit 1978 hatte Zenit mit Juri Morosow einen Trainer, der einen neuen Angriffsstil aufbaute und auch junge Leningrader Spieler in die Mannschaft integrierte. 1980 belegte Zenit den 3. Platz der UdSSR-Oberliga und qualifizierte sich erstmals für den UEFA-Pokal. In der Saison 1981/82 spielte Zenit im UEFA-Pokal gegen Dynamo Dresden (DDR), verlor daheim mit 1:2, in Dresden mit 1:4 und schied aus. Im Jahr 1983 kam mit Pawel Sadyrin ein neuer Trainer, der Verein belegte den 4. Platz in der Oberliga und erreichte das Pokalhalbfinale.

In der Saison 2007 wurde Zenit St. Petersburg erstmals russischer Meister.

FK Dynamo Moskau

FK Dynamo Moskau

Der FK Dynamo Moskau (russisch Футбольный клуб «Динамо» Москва, Futbolny Klub «Dinamo» Moskwa) ist die Fußballabteilung des russischen Sportclubs Dynamo Moskau, der am 18. April 1923 gegründet wurde. Während der Sowjetzeit war der Verein dem KGB untergeordnet.
Erfolge [Bearbeiten]
11× Sowjetischer Meister (1936, 1937, 1940, 1945, 1949, 1954, 1955, 1957, 1959, 1963, 1976)
6× Sowjetischer Pokalsieger (1937, 1953, 1967, 1970, 1977, 1984)
1× Russischer Pokalsieger (1995)

Name Rückennummer Nationalität geboren im Verein seit letzter Verein
Trainer
Andrei Kobelew 22. Oktober 1968 2005 Co-Trainer Dynamo Moskau
Tor
Anton Schunin 1 27. Januar 1987 2007 eigene Jugend
Žydrūnas Karčemarskas 21 24. Mai 1983 2001 Žalgiris Vilnius
Abwehr
Alexander Totschilin 3 27. April 1974 1994 eigene Jugend
Jovan Tanasijević 4 20. Januar 1978 2007 FK Rostow
Leandro Sebastián Fernández 6 30. Januar 1983 2006 River Plate
Wladimir Granat 13 22. Mai 1987 2007 Sibir Nowosibirsk
Alexander Dimidko 15 20. Januar 1986 2007 SKA Energija Chabarowsk
Alexander Lobkow 17 17. Dezember 1989 2007 eigene Jugend
Arūnas Klimavičius 24 5. Oktober 1982 2007 Ekranas Panevėžys
Denis Kolodin 25 11. Januar 1982 2005 Krylja Sowetow Samara
Mittelfeld
Andrei Karpowitsch 2 18. Januar 1981 2007 Kairat Almaty
Igor Semschow 5 6. April 1978 2006 Torpedo Moskau
Kirill Kombarow 7 22. Januar 1987 2006 eigene Jugend
Dmitri Chochlow 8 22. Dezember 1975 2006 Lokomotive Moskau
Dmitri Kombarow 9 22. Januar 1987 2006 eigene Jugend
Danny Miguel Alves Gomes 10 7. August 1983 2005 Sporting Lissabon
Denys Skepskyj 14 5. Juli 1987 2007 eigene Jugend
Kirill Kurotschkin 18 30. Juni 1988 2007 Mordowija Saransk
Custódio 26 24. Mai 1983 2007 Sporting Lissabon
Alexander Saikin 27 15. Januar 1988 2007 eigene Jugend
Sturm
Ruslan Pimenow 11 25. November 1981 2007 FC Metz
Zwetan Genkow 16 8. Februar 1984 2007 Lokomotive Sofia
Cícero Casimiro Sanches Semedo 19 8. Mai 1986 2005 Sporting Braga

ZSKA Moskau

ZSKA Moskau

Der ZSKA Moskau (russisch Центральный Спортивный Клуб Армии (ЦСКА Москва), transkripiert Zjentralny Sportiwny Klub Armii (ZSKA Moskwa), auf deutsch Zentraler Sportclub der Armee Moskau) ist ein russischer Sportverein, der wegen seiner Verbindungen oftmals im Zusammenhang mit der Roten Armee genannt wird.

Geschichte [Bearbeiten]

Der heute als ZSKA Moskau bekannte Verein wurde am 13. Junijul. / 26. Juni 1901greg. als OLLS (russisch Общество любителей лыжного спорта (ОЛЛС), transkripiert Obschtschestwo ljubitelei lyschnowo sporta (Olls), auf deutsch Gesellschaft/Klub der Skisportfreunde) genehmigt, nachdem sich bereits 1900 eine Gruppe von Skifahrern vom Moskauer Klub der Skifahrer (russisch Московский клуб лыжников (МКЛ), transkripiert Moskowski klub lyschnikow (MKL)) trennten um einen eigenen Skifahrerklub zu gründen.

Von 1928 bis 1950 wurde OLLS in ZDKA (russisch Спортивный клуб Центрального дома Красной Армии (ЦДКА), transkripiert Sportiwny klub Zjentralnowo doma Krasnoi Armii (ZDKA), auf deutsch Sportklub des zentralen Hauses der Roten Armee), danach von 1950 bis 1956 in ZDSA (russisch Спортивный клуб Центрального дома Советской Армии (ЦСК МО), transkripiert Sportiwny klub Zjentralnowo doma Sowetskoi Armii (ZDSA), auf deutsch Sportklub des zentralen Hauses der sowjetischen Armee), danach von 1956 bis 1959 in ZSK MO (russisch Центральный спортивный клуб Министерства обороны (ЦСК МО), auf deutsch Zentraler Sportklub des Verteidigungsministeriums) und im Jahr 1960 in ZSKA Moskau bzw. Zentraler Sportclub der Armee Moskau, wie er bis heute heißt.

Besonders bekannt ist der Club für seine erfolgreichen, heute eigenständigen Abteilungen im Eishockey, Fußball und Basketball.

Spartak Moskau

Spartak Moskau

Spartak Moskau (russisch Спартак Москва, Spartak Moskwa, wiss. Transliteration Spartak Moskva, vollständiger Name russisch ОАО «Футбольный клуб „Спартак-Москва“, OAO Futbolni klub Spartak-Moskwa) ist ein russischer Sportverein der Stadt Moskau. Neben der Fußball- ist auch die Eishockeyabteilung HK Spartak Moskau international bekannt. Die Vereinsfarben sind Rot-Weiß.

Spartak Moskau wurde 1922 als Prom Korporatije von Nikolai Petrowitsch Starostin gegründet. 1936 suchte der Verein nach einem neuen Namen. Die damaligen Mitglieder entschieden sich für „Spartak“ als Erinnerung an den Aufenthalt 1927 in Deutschland, wo sie Gäste des „Sparta-Bundes“ waren.

Spartak ist nach einer Umfrage knapp die populärste Fußballmannschaft Russlands. Ihr Spitzname lautet „Volksteam“.
Fußball [Bearbeiten]

Die Fußballabteilung von Spartak Moskau spielt im Olympiastadion Luschniki mit 82.390 Plätzen. Der aktuelle Trainer heißt Stanislaw Tschertschessow. Spartak ist russischer Rekordmeister; von den ersten Spielzeiten der russischen Liga nach Ende der UdSSR konnte Spartak nur eine (1995) nicht als Meister abschließen. Nach 2001 wurde die Siegesserie unterbrochen, Spartak beendete die folgenden Spielzeiten teilweise lediglich als Zehnter, durch die erheblichen finanziellen Mittel des Hauptsponsors Lukoil gelang es jedoch 2005 bis 2007 wieder mit um die Meisterschaft mitzuspielen und dreimal in Folge Vizemeister zu werden.

Währenddessen wurde Ende des Jahres 2006 dem Bau eines neuen, reinen Fussballstadions zugestimmt. Entstehen soll das Objekt, welches von den ar.te.plan Architekten aus Dortmund entworfen wurde, auf einem ehemaligen Flugfeld in der Nähe von Moskau. Die Fertigstellung des exklusiven Stadions mit Multifunktionshalle ist bereits für 2009 angedacht. Zwar sinkt die Zuschauer-Kapazität im Vergleich zum Olympiastadion Luschniki auf ca. 42.000, so hat man zukünftig aber eines der modernsten und einzigartigsten Stadien der Welt. Ein weiterer wichtiger und vor allem für die Fans von Spartak bedeutender Grund für den Neubau war, dass sich das Luschniki-Stadion im Besitz des Lokalrivalen Torpedo Moskau befindet.

Erfolge [Bearbeiten]
Meister:
Sowjetunion: 1936, 1938, 1939, 1952, 1953, 1956, 1958, 1962, 1969, 1979, 1987, 1989
Russland: 1992, 1993, 1994, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001
Pokalsieger:
Sowjetunion: 1938, 1939, 1946, 1947, 1950, 1958, 1963, 1965, 1971, 1992
Russland: 1994, 1998, 2003
GUS-Pokal: 1993, 1994, 1995, 1999, 2000, 2001