Der FK Zenit St. Petersburg (russisch ЗАО Футбольный клуб Зенит Санкт-Петербург / SAO Futbolny klub Senit Sankt-Peterburg) ist ein russischer Fußballverein aus Sankt Petersburg. Sein Heimstadion ist das Petrowski-Stadion auf der gleichnamigen kleinen Insel in der Malaya Newa.
sehr beliebter Fußballklub. 1938 spielte Zenit erstmals in der höchsten sowjetischen Liga.
Erfolge [Bearbeiten]
Zenit nahm in folgenden Jahren an europäischen Wettbewerben teil:
UEFA Champions League: 1985/86
UEFA-Pokal: 1981/82, 1987/88, 1989/90, 1999/00, 2002/03, 2004/05, 2005/06
UEFA Intertoto Cup: 2000
In der Sowjetunion wurden folgende Erfolge errungen:
Sowjetischer Meister: (1) (1984)
Sowjetischer Pokalsieger: (1) (1944)
Sowjetischer Pokalfinalist: (2) (1939, 1984)
In Russland wurden folgende Erfolge errungen:
Russischer Meister: (1) (2007)
Russischer Pokalsieger: (1) (1999)
Russischer Pokalfinalist: (1) (2002)
Russischer Vize-Meister: (1) (2003)
Russischer Ligapokalsieger: (1) (2003)
Geschichte [Bearbeiten]
Im Mai 1925 wurde im Leningrader Stalin-Metallwerk eine Fußballmannschaft gegründet, von der sich die Geschichte des Vereins ableitet.
In den ersten Jahren ihres Bestehens nahm die Mannschaft nur an den Bezirksligen teil. Nachdem sich die Mannschaft des Metallwerkes verstärkt hatte (nach Stärkung und Stabilisierung der Mannschaft), nahm sie unter dem Namen LMZ (Leningrader Metallwerk) zum ersten Mal an der Stadtmeisterschaft teil. Kurz vor der Austragung der Klubmeisterschaften der UdSSR 1936 bekam der Sportklub den Namen Stalinez Leningrad (deutsch Staliner).
Während der ersten drei Saisonen der UdSSR-Meisterschaft spielte Stalinez lediglich in der Gruppe B (2. Liga). 1938 jedoch stieg das Team aus Leningrad in die Gruppe A (1. Liga des sowjetischen Fußballs) auf. Im Jahr darauf spielte Stalinez im UdSSR-Pokalfinale gegen Spartak Moskau – eine Mannschaft, die damals in der Sowjetunion als unbesiegbar galt – und verlor mit 1:3. Wiederum ein Jahr später wurde der Verein in Zenit Leningrad umbenannt.
Im Jahre 1944, noch während des Zweiten Weltkrieges also, gewannen die Leningrader zum ersten Mal den UdSSR-Pokal. Damit wurde Zenit der erste nichtmoskowitische Verein, der diesen Pokal gewann (im Finale 2:1 gegen ZDKA (heute ZSKA Moskau). Der Sieg hatte eine große Bedeutung für die ganze Stadt, zumal sie erst wenige Monate zuvor durch die Rote Armee von der Blockade der Wehrmacht befreit worden war.
Größere Erfolge errang der Verein dann erst wieder ab dem Ende der 70er Jahre. Seit 1978 hatte Zenit mit Juri Morosow einen Trainer, der einen neuen Angriffsstil aufbaute und auch junge Leningrader Spieler in die Mannschaft integrierte. 1980 belegte Zenit den 3. Platz der UdSSR-Oberliga und qualifizierte sich erstmals für den UEFA-Pokal. In der Saison 1981/82 spielte Zenit im UEFA-Pokal gegen Dynamo Dresden (DDR), verlor daheim mit 1:2, in Dresden mit 1:4 und schied aus. Im Jahr 1983 kam mit Pawel Sadyrin ein neuer Trainer, der Verein belegte den 4. Platz in der Oberliga und erreichte das Pokalhalbfinale.
In der Saison 2007 wurde Zenit St. Petersburg erstmals russischer Meister.

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